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«Es ist nie zu spät, die eigene Geschichte neu zu schreiben»

Newsletter Juli 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von Familienunternehmen

Geschichten prägen seit jeher meine Beratungen. Denn hinter jeder Begegnung steht eine ganz persönliche Geschichte. In den kommenden Newslettern möchte ich auf die vielfältigen Aspekte von «Geschichten» eingehen und aufzeigen, wie Erzählungen unsere Gegenwart im Dialog bereichern und für die Zukunft Orientierung schaffen können.


Welche Geschichten wollen wir bewahren?

«Es ist nie zu spät, die eigene Geschichte neu zu schreiben», sagte mir kürzlich ein Freund. Weil sie nie objektiv «wahr» ist, sondern immer ein Produkt unserer selektiven Erinnerung. Ob wir vom heutigen Standpunkt aus die eigene Kindheit bedauern oder aber unsere Jugend glorifizieren; immer sind es wir selbst, die das Vergangene – meist unbewusst – bewerten und einordnen. Wenn wir nun aber beginnen, uns mit vergangenen Erlebnissen aktiv auseinanderzusetzen, können wir bewusst entscheiden, von welchen Geschichten wir uns verabschieden wollen, und welche wir bewahren und gerne weitergeben möchten


Zurückschauen und weitergeben

Einen inneren Rückblick zu machen, empfehle ich jedem. Sei es für sich alleine, als Familie, oder im Austausch mit jemandem, der einen «Blick von aussen» gewährt. 

Die Videojournalistin Karoline Wirth hat sich mit ihrer Firma «Retrospekt» auf das filmische Erzählen der persönlichen Geschichte spezialisiert. In einer Retrospektive wählen die Menschen Erlebnisse, die sie geprägt haben – eine Reise, den Mauerfall oder unsere aktuelle Ausnahmezeit – und die sie ihren Nachkommen als bewegtes Bild weitergeben wollen. Damit nutzen sie die Möglichkeit, im Erzählen ihre Geschichte (neu) zu schreiben. 

Was ist Ihre Geschichte? Ich würde mich freuen, diese Erinnerungen mit Ihnen teilen zu dürfen.

Herzlich,

Ihre Franziska Müller Tiberini

Retrospekt: Ein filmisches Vermächtnis

Was Memoiren in Buchform sind, ist Retrospekt als Film. Ein persönlicher Dokumentarfilm erzählt von Menschen mit Lebenserfahrung. Retrospekt filmt Ihr Lebenswerk. Mehr erfahren:

Für Sie gelesen:

Selektives Erinnern ist weit verbreitet

An ein Lob erinnern wir uns länger als an ein negatives Feedback. Nun konnte ein umfangreiches Verhaltensexperiment mit mehr als 700 Probanden nachweisen, wie wir unsere Erinnerungen selektiv auswählen und bewerten: Was uns infrage stellt, werde oft verdrängt, schreibt die NZZ.

SDM-Webinar zum Nachhören

Schön, dass auch Sie am SDM-Webinar zum Tag der Mediation teilgenommen haben. Ab sofort sind die Webinare nun online abrufbar über den Youtube-Kanal des SDM. 

Veranstaltungen:

11.09.2020, Vortrag am Mittag Spezial, Zürich

Gründerinnen des Family Governance Kompetenzzentrums geben über den Mittag einen Überblick zum Thema: «Wie der Einstieg in den Familiendialog gelingt».

22.10.2020, Business Family Forum, Zürich

Am «Business Family Forum» von Swiss Exports erhalten Familienunternehmen die Gelegenheit, sich mit künftigen Herausforderungen auseinanderzusetzen und miteinander auszutauschen. Der Zukunftsforscher Jan Berger stellt die wichtigsten Trends der Zukunft vor und gibt Antworten auf die Frage, was es braucht, damit Familienunternehmen dafür gut gerüstet sind. 

     

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